Faszien Yoga oder auch Yin Yoga genannt,    ist ein Yoga der besonders auf die Faszien,    also das Bindegewebe wirkt.

 

Yin Yoga besteht aus sanften Dehnungen, wobei Asanas zwischen 3 und 5 Minuten gehalten werden. Es geht um fließende Bewegungen und intensives Spüren des eigenen Körpers. Faszien sind wie eine zweite Haut, vergleichbar mit einem Taucheranzug der ein Spannungsnetz darstellt. Das Spannungsnetz (Fasziengewebe) umhüllt sämtliche Organe, jeden Muskel, alle Gelenke und Gefäße, jeden Knochen, jedes Band, sogar jede Zelle ist von Faszialem Gewebe umgeben. Es verbindet sozusagen alles miteinander, hält so sämtliche Teile des Körper zusammen, und sorgt dafür dass unsere Organe fixiert und am richtigen Platz sind. Das Fasziengewebe ist das größte Gewebe im menschlichen Körper, und kann bei einem ausgewachsenen Menschen bis zu 20kg seines Körpergewichtes ausmachen.

 

Damit die Faszien stabil und gleichzeitig elastisch bleiben, sind sie jedoch auf ausreichend Bewegung angewiesen. Bewegungsmangel und Stress, führen dazu dass sich Faszien zusammen ziehen, und mit der Zeit steif werden (verkleben). In dieser Situation ist die Gleitfähigkeit eingeschränkt, was sich wiederum auf unsere Beweglichkeit, und somit auf unser Wohlbefinden auswirkt. Im Yin Yoga werden Asanas sanft und bewusst, ohne Springen, gehalten. Man geht soweit in die Stellung, wie es sanft ohne Druck möglich ist. Man lässt in der Asana bewusst los und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Atmung. Dadurch werden Muskelfasern entspannt und besser mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt, was zu einer schnelleren Regeneration beiträgt. So kann Yin Yoga hilfreich gegen viele Arten von chronischen Schmerzen bzw. Verspannungen sein. Auch Leistungssportler profitieren durch Yin Yoga zu einer schnelleren Regeneration.

 

Probiere es aus.

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